| Veranstaltung: | Wahlversammlung 22.-23.11.2025 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2 Aufstellung des Wahlvorschlags für die Stadtverordnetenversammlung bei der Kommunalwahl am 15. März 2026 |
| Antragsteller*in: | Christine Holch (KV Frankfurt) |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 21.11.2025, 17:38 |
Listenplatz 35 - Christine Holch
Listenplatz
Selbstvorstellung
Liebe Freunde und Freundinnen,
bei den Grünen bin ich erst seit Februar. Deshalb mache ich bei allem große Augen. Begeistert hat mich zuletzt, wie sehr das Wahlprogramm gewonnen hat durch die vielen Änderungsanträge. Wenn das alles umgesetzt wird, wird sich das Leben in Frankfurt deutlich besser anfühlen!
Besser “anfühlen”? Ja, ich möchte hier mal kurz von Gefühlen reden.
Ich dachte immer, ist doch wurscht, wenn da bisschen Müll rumliegt, was regen sich die Leute auf. Mittlerweile verstehe ich: Herumliegenden Abfall und Sperrmüll empfinden viele Menschen so, dass nun auch in ihrer kleinen Welt alles bergab geht. Und ist man nicht selbst schon vom Abstieg bedroht? Von daher: Super, das neue Sauberkeitsprogramm der grünen Umweltdezernentin!
Sicher fühlt man sich nicht nur, wenn Wege beleuchtet sind. Sicher fühlt man sich auch, wenn man vor der Wärmewende keine Angst haben muss, weder als Mieter:in, noch als Hausbesitzer:in. Da hoffe ich, dass die Kommunale Wärmeplanung für Entängstigung sorgen wird mit verschiedenen Maßnahmen.
Manchmal helfen kleine Dinge, damit man sich beheimatet fühlt in einer Stadt. Zum Beispiel, wenn alle naslang eine Bank dasteht, auf der man absichtlos herumsitzen kann, das Geschehen im Blick, ohne unbedingt daran teilnehmen zu müssen. Bänke und andere Orte, die zufällige Begegnungen und eine zwanglose Kommunikation ermöglichen, sind wichtig, um die grassierende Einsamkeit zu mindern. Denn wer einsam ist, schämt sich oft und wird daher eher nicht an voraussetzungsvollen Aktivitäten teilnehmen. Gut, dass wir in den nächsten Jahren auch das Thema Einsamkeit anpacken wollen.
Geradezu befremdet allerdings fühlt sich, wer durch manche Frankfurter Neubauquartiere geht. Die sehen aus wie Hochregallager, in denen man Menschen platzsparend verstaut. Wir brauchen in Frankfurt endlich ein Neubau-Vorzeigeprojekt voller menschenfreundlicher Ideen! Wie das gehen könnte, da fuchse ich mich gerne rein.
Ich bin Journalistin, war lange Jahre in einem Medienhaus Betriebsratsvorsitzende (inklusive Sozialplanverhandlungen), und ich lerne sehr gern dazu. Ich wohne in Heddernheim und bin in der Stadtteilgruppe 8 aktiv.
Mit meiner Kandidatur möchte ich zeigen: Der Vorrat an engagierten Grünen ist üppig.
Herzliche Grüße
Christine Holch
- Alter:
- 66
- Geschlecht:
- weiblich
- Geburtsort:
- Stuttgart
