| Veranstaltung: | Wahlversammlung 22.-23.11.2025 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2 Aufstellung des Wahlvorschlags für die Stadtverordnetenversammlung bei der Kommunalwahl am 15. März 2026 |
| Antragsteller*in: | Fabian Koschitzki (KV Frankfurt) |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 16.11.2025, 22:28 |
Listenplatz 14 - Fabian Koschitzki
Listenplatz
Selbstvorstellung
Wer bin ich?
- Fabian Koschitzki, 42 Jahre alt, Vater zweier Söhne
- Wirtschaftsmathematiker & Risikocontroller in einer Bank
- seit ca. 3 Jahren bei den Grünen aktiv
- Mitglied der Stadtteilgruppe 4
- Initiator und Co-Koordinator der AG „Stark für Demokratie“
- Initiator und Co-Organisator des Bündnisses gegen Rechtsextremismus Frankfurt
Was bringe ich mit?
Verantwortungsbewusstsein
Ich hatte viel Glück im Leben und genieße viele Privilegien. Diese Privilegien sind meine Motivation, mich politisch zu engagieren. Aus ihnen resultiert für mich die Verantwortung, mich gemeinsam mit euch für diejenigen einzusetzen, denen das Leben eher Knüppel zwischen die Beine wirft, anstatt ihnen Steine aus dem Weg zu räumen.
Verlässlichkeit, Teamplay und Initiative
Gibt es etwas zu tun, packe ich mit an. Dabei schätze ich die Zusammenarbeit gerade mit Menschen, die unterschiedlicher Ansicht sind, aber dem gemeinsamen Ziel verpflichtet nach Lösungen suchen.
Und Initiative macht mich aus: Es gibt keine AG gegen Rechts bei den Grünen? Dann gründen wir die AG „Stark für Demokratie“! Und das, obwohl ich noch keine drei Monate Mitglied bin? Kein Problem: Mit Unterstützung aus dem Vorstand und tollen Menschen, die für die Idee genauso brennen, etablieren wir eine aktive und kreative AG. Wir bieten internen Wissensaufbau zum Thema Rechtsextremismus, mobilisieren für Demos und zeigen mit Flyern und in Social Media Flagge für die Grünen Frankfurt. Gerade Menschen, die in der jüngsten Vergangenheit aus Sorge um unsere Demokratie wie ich den Grünen beigetreten sind, unterstreicht die AG, dass das Thema für die Grünen Frankfurt eine Herzensangelegenheit ist.
Aber warum das Rad neu erfinden? Es gibt bereits zahlreiche Organisationen in Frankfurt, die sich gegen Rechts engagieren. Warum nicht als Partner mit ihnen arbeiten? Es gibt kein Bündnis gegen Rechtsextremismus in Frankfurt, in dem die Grünen Partner sind? Durch meine Initiative und die Arbeit vieler anderer engagierter Menschen (Koalas, Omas gegen Rechts, Greenpeace u. v. m.) steht 1,5 Jahre später das Bündnis gegen Rechtsextremismus in Frankfurt. Ich organisiere, moderiere die Treffen und zeige, dass wir Grünen weiterhin ein verlässlicher Partner der Zivilgesellschaft sind. Und die Mühen und die Geduld tragen erste Früchte: Das Bündnis setzt sich aktuell gemeinsam für ein AfD-Verbot und für die Aufklärung von Schulen bezüglich des sogenannten „Neutralitätsgebots“ ein.
Analytische Stärke und verständliche Kommunikation
Als Banker sind Zahlen mein tägliches Arbeitsmittel. Daher ist mein Zahlenverständnis im wirtschaftlichen Kontext besonders ausgeprägt. Mir gelingt es, komplexe Zahlenwerke, wie beispielsweise Haushalts- und Projektplanungen, schnell zu durchdringen und je nach Rolle eine fundierte, zahlenbasierte Argumentation für unsere Politik abzuleiten. Meine Stärke liegt darin, die Zusammenhänge so zu erklären, dass wir gemeinsam gute Entscheidungen treffen können.
Was ist meine Vision für Frankfurt?
Unsere Vielfalt macht die Stadt so liebenswert. Und diese Vielfalt verteidigen wir Grünen gemeinsam mit den anderen Demokrat*innen in Frankfurt gegen das braune Zusammenspiel aus Wut, Verachtung und Intoleranz.
In meinem Frankfurt ist der große soziale Zusammenhalt der Erfolgsfaktor für die Demokratiefestigkeit der Stadt. Im Sinne des Pavillons der Demokratie fühlen sich Alteingesessene genauso wie Neu-Bürger*innen ermutigt, im konstruktiven Dialog ihr Miteinander auszuhandeln. Ein inklusives Quartiersmanagement führt die Menschen in ihrer Nachbarschaft zusammen und bestärkt sie in ihrer Selbstwirksamkeit. Die Wohnungspolitik zeigt durch ausreichenden sozialen Wohnungsbau, dass Frankfurt eine Stadt für alle Einkommensklassen ist. Und Investitionen in Schulen, Infrastruktur, Behörden und soziale Dienste machen deutlich: Der Staat ist den Herausforderungen der Zeit gewachsen.
Mein Frankfurt setzt auf das gute Zusammenspiel von Politik und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Es nimmt die Stimmen engagierter Menschen ernst und unterstützt sie, etwa durch Projektgelder, Beratung und Räumlichkeiten. Vor allem verteidigt es sie gegen Diffamierungen und Einschüchterungen, weil Kritik als Bereicherung und nicht als Bedrohung verstanden wird.
Mein Frankfurt bleibt unteilbar. Wir stellen uns immer vor die Marginalisierten, Übersehenen und Leisen in der Stadt, denn ihre Erfahrung und Energie bereichern Frankfurt jeden Tag. Ein Frankfurt, das dem reinen Leistungsprinzip die Solidarität mit denjenigen gegenüberstellt, die von Anfang an nicht dieselben Chancen haben.
Mein Frankfurt bleibt stabil und setzt Hass und Hetze Solidarität und Mut entgegen. Jeden Tag!
Zum Schluss
Mit der Energie, nicht zu meckern, sondern zu machen…
Mit der verständlichen Kommunikation, auch komplexe Zahlen in Politik zu übersetzen…
Mit der Verantwortung, die eigenen Privilegien für andere Menschen einzusetzen…
Mit der Leidenschaft, den sozialen Zusammenhalt und die Vielfalt gegen Rechtsaußen zu stärken…
…stelle ich mich Euch zur Wahl.
Ich freue mich, wenn Ihr meine Kandidatur unterstützt!
Viele Grüße
Euer Fabian
- Alter:
- 42
- Geschlecht:
- männlich
- Geburtsort:
- Rostock
