| Veranstaltung: | Wahlversammlung 22.-23.11.2025 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2 Aufstellung des Wahlvorschlags für die Stadtverordnetenversammlung bei der Kommunalwahl am 15. März 2026 |
| Antragsteller*in: | Marlene Riedel (KV Frankfurt) |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 20.11.2025, 14:54 |
Listenplatz 31 - Marlene Riedel
Listenplatz
Selbstvorstellung
Liebe Freundinnen und Freude,
es ist mir eine Ehre und Freude, für euch grüne Ideen und Interessen im Römer im Bildungsausschuss und im Personal-, Sicherheits- und Digitalausschuss vertreten zu dürfen. Ich würde mich freuen, wenn ihr es möglich macht, dass ich das auch weiterhin tun kann. Die Arbeit in unserem kommunalen Parlament macht mir vor allem deshalb Spaß, weil man die Ergebnisse selbst sehen und nutzen kann.
Wir Grüne stehen seit vielen Jahren richtiger- und klugerweise dafür ein, dass in Frankfurt die Eltern wählen können, auf welche weiterführende Schule ihr Kind geht, denn sie wissen am besten, an ob ihr Kind an einer Gesamtschule, einem Gymnasium oder einer H-R-Schule nicht nur die beste Förderung, sondern auch (mindestens etwas) Glück findet. Ich dachte, die Schulformdebatte wäre in diesem Sinne seit Jahren beendet. Jetzt macht die FDP groß auf mit der Forderung, alle integrierten Gesamtschulen in kooperative Gesamtschulen umzuwandeln. Sie nennen das „zurück zur Leistungsorientierung“. Ich möchte, dass wir hier selbstbewusst antworten: Für jedes Kind in Frankfurt die beste Förderung, die für dieses Kind passt – kein Zurück zu Vater Staat, der es besser weiß!
Eine Stadt, in der Kinder und Jugendliche sich wohlfühlen und glücklich sind, bietet für alle ein lebenswertes Umfeld. Kinder und Jugendliche brauchen Platz – Spielflächen! Das sind nicht nur die klassischen Spielplätze, sondern auch Parks und am besten Spielpunkte über die Stadt verteilt. Ein kleiner Schritt in diese Richtung sind offene Pausenhöfe der Schulen.
Wir sind als Stadt bei den Schulen für die Gebäude und nicht die Lehrinhalte zuständig. Aber nicht umsonst werden die Gebäude und Schulhöfe als weitere Lehrkraft bezeichnet und wir haben hier eben auch eine besondere Verantwortung. Es macht etwas mit den Menschen, wie das Umfeld, die Schulen, in denen sie lernen und arbeiten, gestaltet sind. Wir konnten hier als Stadt in den letzten Jahren stark gestalten, weil wir zunehmenden Bedarf an Schulplätzen haben und deshalb auch Schulen neu gebaut haben. Aber auch in den Bestandsschulen ist es wichtig, die Schulgemeinden darin zu unterstützen, die Gebäude und Schulhöfe so zu gestalten, wie es zu ihnen und ihrem Konzept passt.
Wir Grüne haben die Grundlagen gelegt, dass das Betreuungssystem für Kinder in Frankfurt gut ausgebaut ist. Insbesondere die Trägervielfalt haben wir gestaltet. Mir ist es wichtig, dass wir hierauf weiterhin einen Schwerpunkt legen und auch sicherstellen, dass die Kitas vielfältige Konzepte anbieten, sodass hier wirklich Bildung in Vielfalt entstehen kann!
Frauenpolitik war für mich der Grund zu den Grünen zu gehen. Als Partei mit einer verpflichtenden 50%-Quote erschienen sie mir am überzeugendsten. Die parlamentarischen und außerparlamentarischen Strukturen von und für Frauen zu erhalten und zu stärken ist mir ein dringendes Anliegen!
Über eure Unterstützung würde ich mich freuen! Marlene/ Lene Riedel
bildungspolitische und personal-
+ verwaltungspolitische Sprecherin
Frauenpolitikerin
- Alter:
- 53
- Geschlecht:
- Weiblich
- Geburtsort:
- Frankfurt
