| Veranstaltung: | Kreismitgliederversammlung 26.09.2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 5.1. BDK-Delegiertenwahl (11 Plätze) |
| Antragsteller*in: | Titus Dharmababu |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 25.09.2026, 21:08 |
Titus Dharmababu
Selbstvorstellung
Liebe Freund*innen,
kaum eine Gruppe steht unter so enormem Druck wie alleinerziehende Mütter, die Beruf, Erziehung und Alltag allein schultern müssen. Und was ist die Antwort dieser Bundesregierung? Sie setzt den Rotstift beim Unterhaltsvorschuss an. Sie nimmt ausgerechnet jenen Familien den Boden unter den Füßen weg, die heute schon jeden Cent zweimal umdrehen müssen.
Alle Jahre wieder gibt es den nächsten Pisa-Schock, und wir gelangen immer wieder zur selben Erkenntnis: In kaum einem Land ist der Bildungserfolg eines Kindes so stark vom Geldbeutel der Eltern abhängig wie in Deutschland.
Die Wissenschaft belegt das seit Jahrzehnten unmissverständlich: Wer in Armut aufwächst, leidet unter chronischem Stress. Diese Kinder sind nachweisbar häufiger krank, haben messbar schlechtere Startbedingungen beim Lernen und werden von sozialer Teilhabe systematisch ausgeschlossen. Und mitten in diese Realität hinein streicht die Regierung den Kindersofortzuschlag – und verschärft die Kinderarmutskrise in unserem Land sehenden Auges weiter.
In meiner Rolle als Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hessen spreche ich täglich mit jungen Menschen. Und ganz gleich, welche Sorgen sie umtreiben, eine Aussage höre ich immer und immer wieder: „Ich finde einfach keinen Therapieplatz.“
Wir haben es mit einer Jugend zu tun, deren prägende Entwicklungsjahre von Pandemie, Dauerkrisen und Zukunftsangst erschüttert wurden. Schon lange nicht mehr hatte eine Generation so massiv mit psychischen Belastungen zu kämpfen. Doch wer Hilfe braucht, wartet oft monatelang auf ein Erstgespräch.
Die Antwort der Koalition darauf? Mit dem GKV-Sparpaket werden psychotherapeutische Leistungen budgetiert, was Praxen dazu zwingt, ihre Behandlungsplätze streng zu rationieren.
Wo fängt ein Staat an zu sparen, wenn die Kassenlage eng wird?
An dieser Frage entscheidet sich der Wertekompass einer Politik. Und diese Bundesregierung gibt eine zynische Antwort: Sie spart bei denen, die keine milliardenschwere Lobby haben. Bei den Kindern, bei den Alleinerziehenden, bei den psychisch Kranken.
Allein der neue Tankrabatt wird uns 2,5 Milliarden Euro kosten – und damit mehr als die Einsparungen bei Elterngeld, Kindersofortzuschlag und Unterhaltsvorschuss zusammen. Diese Kürzungen bei den sozial Benachteiligten unserer Gesellschaft sind nicht alternativlos, sondern politisch gewollt.
Wir GRÜNE in Frankfurt geben eine andere Antwort:
Dem zynischen Sparprogramm dieser Regierung stellen wir Zuversicht entgegen. Wer Menschen nicht im Stich lässt, sondern ihnen eine echte Chance gibt, investiert in unsere Zukunft und stärkt am Ende die gesamte Gesellschaft.
Mein Name ist Titus, ich bin seit 3 Jahren Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hessen und durfte eure Interessen schon die letzten 3 Jahre auf der BDK vertreten. Über eurer erneutes Vertrauen würde ich mich sehr freuen.
Grüne Vita:
- Seit 2026: Mitglied des Ortsbeirats 10
- Seit 2023: Delegierter des KV Frankfurts für die Bundesdelegiertenkonferenz
- Seit 2023: Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hessen
-Seit 2023: Mitglied des Studienparlaments der Goethe-Universität
- 2023: Schatzmeister im Vorstand der GRÜNEN JUGEND Frankfurt
- 2022 – 2023: Beisitzer im Vorstand der GRÜNEN JUGEND Frankfurt
- Seit 2022 Mitglied bei Bündnis 90 / DIE GRÜNEN und der GRÜNEN JUGEND
Berufliches:
- Seit 2025: Fraktionsgeschäftsführer der GRÜNEN Kreistagsfraktion im MTK
- 2024 – 2025: Referent der GRÜNEN Kreistagsfraktion im MTK
- 2023-2024: Regionalbüro Miriam Dahlke (MdL)
- Seit 2022: Masterstudium der Mathematik an der Goethe-Universität
- Alter:
- 28
- Geschlecht:
- männlich
- Geburtsort:
- Heilbronn
