| Veranstaltung: | Wahlversammlung 22.-23.11.2025 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2. Aufstellung des Wahlvorschlags für die Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung bei der Kommunalwahl am 15. März 2026 |
| Antragsteller*in: | Feyyaz Çetiner (KV Frankfurt) |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 20.11.2025, 22:47 |
Listenplatz 2 - Feyyaz Çetiner
Listenplatz
Selbstvorstellung
Liebe Freund*innen,
mein Name ist Feyyaz Çetiner. Ich bin selbstständiger Unternehmer, Mobilitätsexperte, Sachverständiger, stellvertretender Vorsitzender der KAV, Koordinator der AG Freund*innen des jüdischen Lebens und Antisemitismusbeauftragter der Grünen Frankfurt. Aufgewachsen in Frankfurt – ein Frankfurter Bub – bin ich dieser Stadt und ihren Menschen tief verbunden. Heute bewerbe ich mich für die KAV-Wahl 2026.
Verantwortung zu übernehmen war für mich nie Theorie, sondern immer Praxis. Schon als Schulsprecher meiner sehr vielfältigen Schule habe ich gelernt, dass politische Teilhabe dort beginnt, wo man den Mut hat, Missstände anzusprechen und sich für andere einzusetzen.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Ausbildung junger Menschen, viele davon mit Flucht- oder Migrationsgeschichte. Ich habe konkrete Vorschläge an die Ausländerbehörde und die IHK eingebracht – und sie wurden umgesetzt. Diese Erfahrungen zeigen mir jeden Tag, wie sehr Chancen Lebenswege verändern können. Junge Menschen müssen Fehler machen dürfen, und sie brauchen jemanden, der an sie glaubt.
Meine Arbeit in der KAV
Die KAV ist der zweitgrößte und vielfältigste Ausländerbeirat Deutschlands.
Mit über 200.000 potentiellen Wähler*innen ohne deutschen Pass – darunter rund 100.000 EU-Bürger*innen, die kommunalwahlberechtigt sind – ist die KAV ein wichtiges Beratungsorgan und eine zentrale Stimme für Teilhabe, Chancengerechtigkeit, Herkunftssprachlichen Unterricht, Diskriminierungsbekämpfung und die Sichtbarkeit migrantischer Communities. Für Nicht-EU-Bürger*innen ist sie die einzige Möglichkeit, politisch mitzuwählen.
Ich bin selbst mit mehreren Sprachen, Kulturen und Traditionen aufgewachsen – also typisch Frankfurt.
Ich kenne die Herausforderungen, aber auch die enormen Stärken der internationalsten Stadt Deutschlands. Genau diese Perspektive bringe ich in meine Arbeit ein.
Mit über 250 Anträgen und Anfragen, großen Veranstaltungen, runden Tischen, Kongressen und Projekten setzt die KAV Maßstäbe, an denen sich andere Kommunen orientieren. Ich bin stolz darauf seit 5 Jahren ein aktiver Teil dieses Gremiums zu sein.
Unsere Schwerpunkte umfassen unter anderem:
Bekämpfung von Diskriminierung, Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus
Förderung von Integration und gesellschaftlicher Teilhabe
Herkunftssprachlicher Unterricht
Samstags- und Ergänzungsschulen
Sichtbarkeit migrantischer Communities
In vielen offiziellen Anträgen und Anfragen, die ich gestellt habe, habe ich immer wieder unsere grünen Ideen und Vorschläge eingebunden – mit dem Ziel, dass möglichst viele Menschen davon profitieren.
Gleichzeitig lege ich großen Wert darauf, unsere Inhalte für Communities niederschwellig, verständlich und alltagsnah aufzubereiten, damit möglichst viele sehen, welche Chancen eine grüne, moderne und nachhaltige Stadt ihnen bieten kann.
Die Arbeit der KAV ist vielseitig: Synagogenbesuche, Moscheeführungen, Kirchenbesuche, Unterstützung bei Kongressen, Informations-Schifffahrten, Aufklärungsarbeit, Veranstaltungen zu herausragenden Persönlichkeiten sowie Projekte für Frauen und junge Menschen. Ich unterstütze dabei nicht nur die Planung, sondern auch Umsetzung, Community-Arbeit und Kommunikation – besonders dort, wo Menschen bislang kaum am politischen Leben teilgenommen haben.
Dank des Masterplans und unseres kontinuierlichen Einsatzes wurden bei der Ausländerbehörde wichtige Reformen umgesetzt: schneller, digitaler und menschenfreundlicher. Auch die Umbenennung der Behörde wurde nach langer Diskussion aufgegriffen.
Weitere Schwerpunkte meiner Arbeit liegen in Aufklärungsprogrammen für Jugendliche, insbesondere in den Bereichen Umwelt, politische Bildung und Teilhabe.
Zudem berate ich bei Fällen von Diskriminierung und engagiere mich entschlossen in der Bekämpfung von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus.
Die Unterstützung junger Menschen mit Migrationsgeschichte, die Förderung von Sprachprogrammen, die Zusammenarbeit mit Polizei und Bundespolizei, Hochschulen, Vereinen und kulturellen Gemeinschaften sowie Programme für Migrantinnen mit Kindern bleiben zentrale Anliegen meiner Arbeit.
Warum ich kandidiere
Ich kandidiere, weil ich Frankfurt weiter voranbringen möchte:
Eine Stadt, die Chancen schafft, Jugendliche stärkt, Antisemitismus und Diskriminierung klar entgegentritt, die Verwaltung modernisiert und Vielfalt aktiv gestaltet.
Für diese Aufgabe bitte ich euch um euer Vertrauen und eure Stimme.
Euer Feyyaz
Instagram: https://www.instagram.com/feyyaz.cetiner/#
- Alter:
- 43
- Geschlecht:
- männlich
- Geburtsort:
- Yozgat
