| Veranstaltung: | Wahlversammlung 22.-23.11.2025 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2 Aufstellung des Wahlvorschlags für die Stadtverordnetenversammlung bei der Kommunalwahl am 15. März 2026 |
| Antragsteller*in: | Johannes Lauterwald (KV Frankfurt) |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 19.11.2025, 16:33 |
Listenplatz 12 - Johannes Lauterwald
Listenplatz
Selbstvorstellung
Liebe Freund*innen,
meine ersten kommunalpolitischen Schritte sammelte ich bereits 2009 als Zwölfjähriger in der Bürger*innenfragestunde meines Ortsbeirats. Diesem gehöre ich seit 2016 an und darf ihn seit 2021 als Ortsvorsteher vertreten. Insbesondere aus den letzten fünf Jahren nehme ich viel Erfahrung mit, wie eng Ortsbeirat und Stadtverordnetenversammlung verknüpft werden können. Gemeinsam ist es gelungen, endlich Tempo 30 auf der Thudichumstraße einzuführen und den dort entlanglaufenden Schulweg sicherer zu machen.
Ich habe aber auch gelernt, dass beide Mandate anspruchsgerecht auszufüllen einen an die Kapazitätsgrenzen bringt und möchte daher diesmal nur das Mandat in der Stadtverordnetenversammlung anstreben. Mit dem Votum der GRÜNEN JUGEND Frankfurt kandidiere ich für weitere fünf Jahre.
In dieser Wahlperiode war ich wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion und in den Ausschüssen für Planen, Wohnen und Städtebau, Mobilität und Smart City sowie Soziales und Gesundheit aktiv. Gerade für junge Menschen Themen, die von sehr großer Bedeutung sind. Wo kann ich mir als Studi oder Azubi noch in Frankfurt eine Wohnung leisten? Wie bekämpfen wir Kinder- und Jugendarmut in unserer Stadt und schaffen Teilhabe unabhängig vom Geldbeutel? Wie kann ich in Frankfurt ohne Auto schnell, sicher und kostengünstig unterwegs sein?
Bezahlbares Wohnen ist ein Thema, das nicht nur Studis und Azubis betrifft. Alle suchen nach bezahlbarem Wohnraum! Wer sich die Miete nicht leisten kann, wird sozial ausgeschlossen. Fehlende Sozialwohnungen, zu wenige Wohnheimplätze, Geflüchtete, die nicht aus einer Übergangsunterkunft ausziehen können. Immer mehr Menschen zahlen deutlich über 30, 40 oder sogar 50 % ihres monatlichen Einkommens für die Miete. Ein Zustand, der für uns nicht haltbar ist. Denn wir wollen eine Stadt, in der sich jede*r ein Zuhause leisten kann. Wohnen ist ein Grundrecht!
Mit dem Beginn der Wahlperiode sahen wir uns mit der Problemlage konfrontiert, dass aufgrund Steigerungen von Baukosten und Zinsen der Wohnungsbau fast zum Erliegen kam. Projekte wie die Verschärfung des Baulandbeschlusses wurden (vorerst) ausgesetzt. Dennoch sind GRÜNE wohnungspolitische Erfolge sichtbar: Die Anpassung der Förderprogramme für Studi-, Azubi und sozial gefördertes Wohnen. Die Einführung einer 60 % - Quote für sozialen Wohnungsbau bei der ABG. Wir haben die Konzeptvergabe von städtischen Grundstücken mit reduzierten Erbpachtzins auf den Weg gebracht und die Vergaberichtlinien zugunsten von Frauen aus Frauenhäusern, die von außerhalb Frankfurts kommen, geändert.
Gerade in der Wohnungspolitik scheint es derzeit so, als ob derzeit der kommunalen Ebene eine Hürde nach der anderen aufgebaut wird. Ein mangelhaftes Leerstandsgesetz, die Mietpreisbremse wird nur für ein Jahr verlängert und Mieter*innenrechten werden geschleift. Statt ausreichend Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau kommt ein Bauturbo, der nicht als Entlastung für den Wohnungsmarkt, sondern als Beschleunigungsfaktor für Versiegelung und Spekulation dient.
Was wir wollen, ist das gute Leben für Alle! Was wir dafür brauchen, ist zum einen der Schutz bestehenden bezahlbaren Wohnraums und zum anderen klimaverträglicher Neubau. Mir ist wichtig an der Seite der Mieter*innen und in engem Kontakt zu Mieter*inneninitativen zu stehen. Energetische Sanierungen sind notwendig aber sie dürfen nicht zur Gentrifizierung der Mieter*innen führen. Steigende Nebenkosten müssen abgefedert werden. Aus dem Sozialausschuss weiß ich, was es bedeutet, wenn zu hohe Wohnkosten das Risiko für Kinder- und Jugendarmut erhöhen und Energiesperren drohen, weil die Rechnung nicht mehr beglichen werden kann.
Meine Vision lautet nach wie vor „Unsere Stadt der Zukunft – Klimagerecht und bezahlbar!“. Über Unterstützung für meine Kandidatur auf Platz 12 würde ich mich freuen. Auf geht’s in einen spannenden Wahlkampf.
Euer Johannes
Biografie:
- geb. am 15.04.1997
- seit 2003 wohnhaft in Rödelheim
- 2015 Abitur am Goethe-Gymnasium
- Studium: BA Geschichte mit den Nebenfächern Politikwissenschaft und Germanistik
- Mitglied der GRÜNEN JUGEND und Bündnis 90/DIE GRÜNEN seit 2011
- Mitglied des Ortsbeirats 7 seit 2016 und seit Mai 2021 Ortsvorsteher
- Stadtverordneter seit September 2021 (wohnungspolitischer und kinder- und jugendpolitischer Sprecher)
- 2018 - 2020 Sprecher der GRÜNEN JUGEND Frankfurt
- 2020-2021 Beisitzer im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Hessen
- mehrfacher Haupt- und Ersatzdelegierter für die BDKen
Kontaktdaten:
- E-Mail: gruene.lauterwald@gmail.com, Tel.: 017650647727, Social Media: @johanneslauterwald (auf X: Jo_Lauterwald)
- Alter:
- 28
- Geschlecht:
- männlich
- Geburtsort:
- Trier
