| Veranstaltung: | Wahlversammlung 22.-23.11.2025 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2 Aufstellung des Wahlvorschlags für die Stadtverordnetenversammlung bei der Kommunalwahl am 15. März 2026 |
| Antragsteller*in: | Christoph Rosenbaum (KV Frankfurt) |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 17.11.2025, 21:04 |
Listenplatz 6 - Christoph Rosenbaum
Listenplatz
Selbstvorstellung
Liebe Freund*innen,
das Thema Sicherheit ist in aller Munde. Bei Sicherheit denken aber immer noch viele Menschen an “law and order“ – harte Regeln und Maßnahmen. Das Thema wird populistisch auf das „Stadtbild“ und Migration reduziert. Leitend für uns GRÜNE ist aber ein umfassendes Verständnis von Sicherheit: Sie bedeutet nicht nur, Straftaten zu verhindern, sondern vor allem, dass sich ALLE Menschen in Frankfurt frei und ohne Angst bewegen können. Deshalb setzen wir auf zielorientierte, faktenbasierte und sozial nachhaltige Maßnahmen und auf gesellschaftlichen Zusammenhalt, anstatt auf bloße Symbolpolitik, die spaltet und Menschen- und Persönlichkeitsrechte einschränkt. Das ist mein Verständnis von einer Frankfurter Sicherheitspolitik.
Als ihr mich vor 5 Jahren in die Stadtverordnetenversammlung gewählt habt, habe ich mir ganz bewusst die drei Ausschüsse für Sicherheit, Soziales & Gesundheit und Diversität ausgesucht. Denn mit einer erfolgreichen Sozialpolitik tragen wir nachhaltig zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei, wir ermöglichen die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben und Stärken das Vertrauen in unsere Demokratie und damit das Sicherheitsgefühl in unserer Stadt. Gesundheit ist für mich genauso eine weitere wesentliche Voraussetzung für Teilhabe. Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen. Damit ist sie die Basis für ein gutes Leben. Diese Basis allen zu ermöglichen, stärkt auch die Gemeinschaft. Andernfalls schreitet die Spaltung weiter voran, nehmen gesellschaftliche Verwerfungen und Spannungen unaufhaltsam zu. Erfolgreich setzen wir das nicht nur mit dem Frankfurter Weg im Bahnhofsviertel um, womit die offene Drogenszene und die Zahl der Drogentoten drastisch reduziert wurde und den wir deswegen stetig zukunftsfähig halten.
Eine weitere Klammer um meine Themen ist die Ökologie. Ich bin deswegen froh, dass wir seit einiger Zeit von grüner Politik als sozial-ökologischer Politik sprechen. Die gesundheitlichen Folgen der Erderhitzung sind schon heute körperlich und psychisch für uns Menschen deutlich spürbar. Und es trifft vornehmlich Kinder, Schwangere, alte Menschen und finanziell Schwächere. Bei den präventiven Maßnahmen darf also der soziale Aspekt nicht außer Acht gelassen werden. Des Weiteren werden Extremwetterlagen mit einhergehenden Großschadensereignissen wegen der Klimaerwärmung immer wahrscheinlicher. Für einen resilienten Katastrophenschutz brauchen wir Vorsorge, klare Strukturen und eine Stadtgesellschaft, die auch in Notlagen sicher funktioniert. Die Feuerwehr Frankfurt hat den Klimawandel schon lange als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit erkannt. Ich freue mich, dass sie auch hinter einer Mobilitätswende steht, da sie langfristig nicht nur dem Klimawandel entgegenwirkt, sondern auch bei den Hilfsfristen von Feuerwehr und Rettungsdiensten hilft.
Unsere Politik geht vom Menschen aus. Wir orientieren uns an den Bedarfen und den Lebenswelten der Menschen in Frankfurt. Wir schaffen Strukturen, in denen sich Menschen selbstbestimmt und nach eigenen Möglichkeiten entfalten können. „Grün fängt beim Menschen an“ heißt sehr passend unser Wahlprogramm. Als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteherhabe ich viele Menschen in unserer Stadt kennengelernt. Ob auf dem Feuerwehrfest, Kerb, Fastnacht oder Empfänge oder Ehrungen im Römer: Ich habe erkannt, dass ohne engagierte Menschen aus den zahlreichen Vereinen und Institutionen hier vor Ort, und jede*n einzelne*n engagierte Bürger*in, unsere Frankfurter Stadtgesellschaft nicht funktionieren würde. Frankfurt lebt von seiner Weltoffenheit und seiner Vielfalt. Wir mögen unterschiedliche Herkunftsgeschichten haben, unterschiedlich arbeiten, glauben und leben. Was uns eint, ist der Wille, in dieser Stadt friedlich und einander wertschätzend zusammenzuleben.
Außerdem über mich:
Ich bin Christoph, 39 Jahre alt, und lebe mit meiner Freundin und baldigen kleinen Familie im Nordend. Als promovierter Physiker arbeite ich als IT-Berater bei einer Förderbank. Man findet mich – nicht unbedingt nur sonntags – bei meiner #GreenRunners #SundayRunday Laufrunde in unseren schönen Grünanlagen am Main oder Günthersburgpark. Ansonsten bin ich möglichst bei jedem Spiel der Eintracht Frauen im Block H im Brentanobad.
Seit fast 10 Jahren bin ich Mitglied bei den Grünen. Ich war Stadtteilgruppensprecher im 1er, Beisitzer im Kreisvorstand und seit 5 Jahren in der Stadtverordnetensammlung. Dort bin ich stellv. Stadtverordnetenvorsteher und leite in Vertretung die Plenarsitzungen und vertrete die Stadtverordnetenversammlung repräsentativ in der Stadt und unseren Partnerstädten im Ausland. In der Fraktion bin ich Sprecher für Sicherheit, Gesundheit und Beteiligung.
Wenn ihr Fragen habt, dann kontaktiert mich gerne via Telefon 0162/6829110 oder Mail christoph.rosenbaum@posteo.de
Euer Christoph
- Alter:
- 39
